Die 7 Rotkreuz-Grundsätze
Die sieben Rotkreuz-Grundsätze sind die Grundwerte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Alle Mitglieder des Internationalen Roten Kreuzes haben die Grundsätze 1965 bei der XX. Internationalen Rotkreuz-Konferenz in Wien beschlossen und orientieren seitdem all ihre Aktivitäten an ihnen.
Die sieben Rotkreuz-Grundsätze
Menschlichkeit
«Im Zentrum stehen immer Leben, Gesundheit und Würde des Menschen.»
Unparteilichkeit
«Das Rote Kreuz unterscheidet nicht nach Nationalitäten, Rassen, Religionen, sozialen Stellungen oder politischen Überzeugungen.»
Neutralität
«Das Rote Kreuz enthält sich jeglicher Teilnahme an Feindseligkeiten und politischen Auseinandersetzungen.»
Unabhängigkeit
«Das Rote Kreuz ist unabhängig. Nur so kann es jederzeit nach seinen Grundsätzen handeln.»
Freiwilligkeit
«Die Rotkreuzbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.»
Einheit
«In jedem Land kann es nur eine einzige nationale Rotkreuzgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.»
Universalität
«Die humanitäre Pflicht ist weltumfassend.»